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DAS BIN ICH

Ich stehe morgens gerne auf, meistens, jedenfalls. In der Regel werde ich von Jini, meiner Hündin, geweckt. Als erstes gehen wir nach draussen. Wenn wir im Appenzellerland sind, geniesse ich die fünf Minuten, um die Wirkung des Sees in mich aufzunehmen. Noch bevor es unter die Dusche geht, schreibe ich (dazu unten mehr) und gehe ins Zwiegespräch mit „meinem geistigen Team“. Manchmal stelle ich eine Frage, meistens jedoch bekomme ich klare Impulse. Mein Hauptziel ist mein Business. Denn ich möchte Unternehmerinnen nicht nur helfen, erfolgreich zu sein, nein, ich möchte damit gutes Geld verdienen. Dazu brauche ich einen Plan, der mit meinen eigenen, inneren Bedürfnissen übereinstimmt. Ich suche die Balance zwischen sichtbar sein und Ausgleich dazu. Darum sind mir die zwei Spaziergänge mit den Hunden, die ich täglich mache, sehr wichtig. Meistens gehe ich dann auch nochmals in Dialog mit meinem geistigen Team.

Damit ich erfolgreich bin, plane ich gewisse Aufgaben fix ein. Diesen Plan mache ich mir jeweils am Sonntag. Ich versuche, mich so gut als möglich daran zu halten. Denn wer ernten will, muss sähen, daran führt kein Weg vorbei. Und ich will ja viel ernten :-). Aber eben, immer in Einklang mit mir. Ich habe gelernt, dass ich mich nicht fehlleiten lassen darf von Zielen, die nicht in Einklang mit mir stehen. Ich habe gelernt, dass ich meinen Weg gehen muss, unabhängig von Trends, Strömungen, etc. Mein Weg ist richtig und er bringt mich ans Ziel, weil ich mich entsprechend ausgerichtet habe. Ich kann so beide Teile, die für mich wichtig sind, ausleben. Meinen „Business-Trieb“ mit Fokus auf Erfolg und meine spirituelle Seite. Dieses Glück beflügelt mich täglich neu. Vor allem nach geglückten Wegweiser-Gesprächen mit meinen Kundinnen.

Ich lebe an einem schönen Ort, mit Sicht auf den Bodensee. Auch wenn ich nicht hier meinen Lebensabend verbringen möchte, freue ich mich doch jeden Tag darüber, dass ich die Möglichkeit habe, auf den See zu schauen. Wasser ist für mich ein wichtiges Element, in die Weite schauen auch.  Ich lebe an einem beschaulichen Ort, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Ich muss keine 100 Schritte gehen, um in den Wald zu gelangen.

Ein Geschenk für mich und meine beiden Hunde Paco und Jini. Früher habe ich in Horgen am Zürisee gelebt. Dort wären meine beiden Hunde sicher nicht glücklich gewesen. Hier habe sie genug Platz und ein interessantes Gebiet, das wir täglich aufs Neue entdecken. Das Leben in der Nähe der Stadt fehlt mir nicht. Was für mich ab und zu belastend ist, dass wichtige Personen in meinem Leben relativ weit weg leben. In Wettingen, Rosenheim, Horgen, Kempten, Fribourg. Auch wenn solche Distanzen keine eigentliche Hürden sind, so liegt es für mich nicht drin, mal so eben einen Kaffee mit meinen Bezugspersonen zu nehmen. Das heisst einfach, Termine einplanen und die Zeit zusammen geniessen!

Und ja, ich bin unendlich dankbar, dass es mir möglich war, meinen Garten neu zu gestalten. Der Garten lag viele Jahre brach, so sah er auch aus. Wir haben den milden Januar genützt und Ordnung gemacht. Das uralte Gestänge, an dem früher die Teppiche ausgeklopft wurden, das sicher 30 Jahre nicht mehr benutzt wurde kam weg, einige Sträucher wurden umplatziert. Für einen schönen Gartensitzplatz, um die Sicht auf den See zu geniessen.

Ich lese sehr oft und viel. Abzutauchen in andere Welten, ich liebe es. Ich lese „querbeet“ alles, vom Krimi über Romane bis hin zu Biografien. Einer meiner Lieblingsschriftsteller ist Carlos Ruiz Zafón, sein Buch „Der Schatten des Windes“ berührt mich immer wieder. 

Da ich so viel lese, habe ich vor einigen Jahren auf E-Books umgestellt. Was zwar nicht ganz so emotional ist, denn Papier riecht, jedes Buch hat einen eigenen Geruch. Aber es ist praktisch, weil ich überall lesen kann, ohne einen Bücherstapel mitzuschleppen. 

Eines der Bücher, das mich immer begleitet, ist von Julia Cameron. Dieses Buch ist für mich besonders wertvoll, weil ich es von einer lieben Freundin bekommen habe, die ich als Mensch, aber auch als Businessfrau enorm bewundere. Alexandra Waeber, die auf ihre eigene Art Menschen begleitet und weiterbringt. Ihre Kreativität lebt sie unter anderem beim Fotografieren aus. Ihre tollen Fotos, die sie auch auf ihrer Website zeigt, haben mich inspiriert, wieder mal zur Fotokamera zu greifen. Die Resultate haben mich nicht begeistert, das Fotografieren jedoch schon…

Darum habe ich anfangs 2018 einen Online-Fotografie-Kurs bei Fotonomaden.com gemacht. Ich habe früher mal manuell fotografiert. Dann kamen die Digitalkameras und damit meine „Fast-Food-Fotos“. Einfach draufdrücken und das wegputzen, was nicht passt. Bei Karin Haffert habe ich nicht nur viel über Bildkomposition gelernt, dank ihr hat sich bei mir eine Quelle der Kreativität (wieder) geöffnet, die mich seither bereichert und berührt. Meine Kamera setzt nun keinen Staub mehr an, sie kommt viel mit auf meinen Streifzügen mit den Hunden. Die Welt mit anderen Augen zu betrachten – Karin hat mir gezeigt, auch die Details in den Fokus zu rücken. Selten hat mir ein Kurs so viel gebracht und mich so emotional berührt. Ich bin sehr dankbar dafür! Das Foto mit den Möwen ist am Luganersee entstanden. Es gefällt mir, weil ich darin Magie entdecke, die durch das Spiel von Licht und Schatten entsteht.

Manchmal ist es sinnvoll, einen „Umweg“ zu machen. Den habe ich genommen, als ich am 30. April 2017 mit der marketinghexe.ch sichtbar wurde. Ich möchte diese Zeit nicht missen, sie war wichtig für mich, um mich auf das Businessmedium vorbereiten zu können. Darum ist meine Website immer noch aktiv. Du findest dort auch noch ein bissen mehr über meine Geschichte. Bist du neugierig, etwas über meinen Weg von der eidg. dipl. Betriebsökonomin HWV bis zur marketinghexe.ch zu erfahren? Hier geht es zu meiner Geschichte.